• ich habe im Manuel gelesen, das ein ordinäres 20-40er Motoröl ins getriebe gehört. Ist das nicht wesentlich dicker als das 75-140er von Castrol. Evtl kamen daher die Geräusche, als ich sie kaufte war alles noch ok.

  • Ich nehme der Einfachheit halber das Motorradmotorenöl von den großen Zubehörläden (polo Gericke Louis ,etc), das ist für kombinierte Ölkreisläufe und Nasskupplungen vorgesehen und das für alle Hubräume, da sollte es unverschmutzt im reinen Getriebebetrieb bei der RV wohl klar kommen.

    Experimente zur Gräuschminderung mit dickerem Öl würde ich nicht machen, das kann zu Lasten der Kupplung gehen.

    Die Geräuschentwicklung in einem lärmgekühlten 2-Takt Motor ist so wie so eine andere als die der im Wassermantel ertränkten Viertakter.

  • das ist auch so ein punkt der mich wundert. Ich hab immer nasskupplungstaugliche getriebeöle verwendet. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein mineralisches 20-40er funktioniert.

  • Das ist ähnlich wie mit der Hummel, nach pysikalischen und aerodynamischen Gesetzen soll sie auch nicht fliegen können:)


    Aber bei Millionen Motorräder und Autos (als Paradebeispiel der gute alte MINI) teilen sich Motor und Getriebe das Öl und es gibt keine Probleme. Warum sollte man da experimentieren?

  • mein Kugellagerhändler hat mich angerufen und mir mitgeteilt, dass es das Lager mit dem Ölleitblech nur in C3, also mit Lagerluft gibt. Er meinte das wäre ok, weil ja die andere Seite auch Lagerluft hat.wie seht ihr das?

  • Sehe ich auch so wie Dein Händler

    Die Funktion des Lagers ist durch die Lagerluft ja nicht schlechter. Dieses Lager trägt unter andern den unterschiedlichen Kühlarten Rechnung. Der innere Lagerring wird bestenfalls von den Frischgasen gekühlt, der äußere kann seine Wärme über den Sitz im Gehäuse an dieses abgeben und die Kühlfläche damit vergrößern. Dadurch kann es zu unterschiedlichen Ausdehnung der Bauteile kommen. Die erhöhte Lagerluft ( wir sprechen von hundertstel Millimetern) wirkt dem entgegen.