Gulf Design

  • Ich bin zwar neu hier... aber mein Job hat sehr viel mit Farben zu tun...ich finde den Entwurf Klasse...

    Aber das i Tüpfelchen wäre dann eine Sonderanfertigung für die Sitzbank

    in Gulf orange 🍊

    Das wär der Hingucker ... und hinten auf die Sitzbank oder Kennzeichen Rahmen... der Gulf Rennfahrer Spruch: „eat my dust“ 😎

  • Danke...ja, Enten-Sitzbank wird ev. eine Sonderanfertigung werden...allerdings habe ich beim Harald (haralds-oldieshop) bei seinem letzten Besuch in die Schweiz vor gut einer Woche nicht eine orange, sondern eine braune Sitzbank bestellt;)...mal schauen ob es klappt. Für den richtigen Orangeton wäre das sehr schwierig.


    Felgen, Luftfilter und ggf. Motordeckel werden dafür orange sein. Den Auspuff muss ich wohl wegen der Temp.-Beständigkeit in schwarz belassen. Dein Hinweis zum Spruch ist eine gute Idee und werde ich mir noch überlegen. Das Kontrollschild möchte ich seitlich anbringen, dann könnte der Spruch in der Mitte platziert werden8o. Um den richtigen Blauton dem Lackierer mitzugeben, habe ich eine Spraydose auf Amazon gefunden. Muss diese allerdings an die Grenze abholen bzw. wird, wie so vieles, nicht in die Schweiz geliefert;(

  • :/ also meines Erachtens nach ist es noch ein langer Weg bis zum Lackierer...

    Willst du die Teile nicht noch vorher Sandstrahlen und grundieren?

    Grüße aus dem Süden Deutschlands,


    Sven & :50:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Sven75 ()

  • wieso?

    ist doch schon alles angeschliffen=O


    Aber im Ernst und da muß ich Sven recht geben, zumindest im hinteren Kotflügel, besonders im Bereich des Ansatzes zum Rahmenrohr sollte man weitergehende Vorberitungsarbeiten durchführen, wenn man länger an dem neu aufgebauten Mopped Spaß haben will.

    Auch im Ansatz der Kotflügelverlängerung hat sich offensichtlich der Rost eingenistet. So wie es auf dem ersten Bild aussieht hat der Rost auf der rechten Seite schon das Karosserieblech hochgedrückt.

    Wenn es gut werden soll solltest Du das Verstärkungsblech vollständig abbohren und da ordenlich sauber machen.

    Je nach Qualitatsempfinden des (deines) Lackierers spachtelt er das bei und macht Lack drauf, sieht dann schon mal gut aus, nur fragt sich wie lange. Ein Lackierer der was auf seine Arbeit hält nimmt so etwas nicht oder nur unter Protest an.


    Ich habe die Verstärkung bei meiner rausgelassen und das Teil auf Stoß verschweißt. Da kann nichts mehr unterrosten!

    mit schraubenden Gruß vom Niederrhein


    Martin


    :125::125::50: und eine 90er

    "Die Mehr-Spaß-Maschine"(n) - Suzuki März 1978


    "Wenn du nicht reparieren kannst was kaputt ist wirst du verrückt" - Mad Max, Fury Road

  • Hallo zusammen...besten Dank für die Hinweise.

    Beim unteren Radschutz habe ich mit einer rotierenden Messingbürste mit der Bohrmaschine mal das gröbste gereinigt. Zuerst wollte ich es anschliessend mit Rostumwandler und Zinkspray behandeln und ich hab es auch bei einigen Stellen ausprobiert. Nachher war ich dann aber wieder unsicher, ob das richtig ist bzw. dachte es sei besser vor dem Lackieren noch mit Glasperlen strahlen und das Grundieren und Füllern dem Lackierer zu überlassen. Da seit der Behandlung schon fast zwei Monate vergangen sind, hat es auch wieder mehr Flugrost angesetzt.


    Beim hinteren Radschutz, dort wo das Rücklicht montiert ist, habe ich stumpf ein 1mm Blech eingeschweisst und von hinten die zwei neue Verstärkungen Schweiss-gepunktet. Aber ihr habt recht, ich hätte die hintere Verstärkung, welche den hinteren Radschutzteil festhält (ich nehme an, ihr meint dieses bzw. gleich das unförmige Teil welches nach meiner eingeschweissten Verstärkung kommt) auch herausnehmen sollen. Sollte ich das noch tun? Allerdings ist es wohl nun mit meinem vorderen Blech festgeschweisst:-(


    Ich habe vor 33 Jahre ursprünglich zwar mal Automech. gelernt, bin aber seit den letzten 30 Jahre Bürolist (bin in der Informatik bei der Stadt Luzern tätig) und kann noch vieles lernen und habe dazu folgende Fragen:


    1. kann ich das Grundieren selber machen ohne dabei die Garage zu vernebeln und ohne Einbrennkabine (mit Pinsel möglich)?

    2. kann Zinkspray auch als Grundierung verwendet werden?

    3. wann setzte ich Rostumwandler ein bzw. kann darauf dann grundiert und/oder lackiert werden?

    4. sollte ich die Felgen und Naben besser pulvern oder mit Autolack lackieren?

    5. geschweisst habe ich mit einer Schutzgasanlage. Das RV50 Blech war aber sehr dünn und es war sehr schwierig keine Löcher zu machen. Müsste ich besser mit einer autogener Schweissanlage schweissen (habe ich zwar nicht)?

    6. Kennt jemand einen Strahler nähe der Grenze...bei uns in der Schweiz ist das sehr teuer?


    Hoffe habe mit meinen vielen Fragen nicht übertrieben (eigentlich hätte ich ja noch viel mehr Fragen:-).
    Vorab besten Dank für allfällige Antworten.

  • Zu deinen Fragen:

    1. Grundieren kannst du auch zur Not bei schönem Wetter draußen im Freien, somit wäre schon mal das Problem des Nebels ausgeschlossen.

    2. Würde ich eher in eine gute Grundierung investieren, Zinkspray ist meiner Meinung nicht als tragfähiger Untergrund geeignet.

    3. Rostumwandler wird von mir überhaupt nicht verwendet. (nur ein komplett blankes Metall ist ein gutes Metall)

    4. Wenn du einen guten 2 Komponenten Klarlack verwendest, ist der Lack genauso robust wie eine Pulverbeschichtung.

    5. Mit einem MIG/MAG Schweißgerät ist es kein Problem Bleche zu schweißen. Entweder hast du dein Schweißgerät falsch eingestellt oder fehlt dir die Praxis zum Bleche schweißen.

    6. Leider nein, da ich nicht direkt an der Grenze wohne. Schau doch mal in Google nach...

    ;)

  • Dann tu ich meinen Senf auch mal dazu;)


    1. siehe vorherigen Beitrag

    2. würde ich auch nicht und würde eine Epoxyd-Grundierung bevorzugen

    3. Rostumwandler? kein Rost ist die bessere Lösung (siehe vorherigen Beitrag)

    4. Beim Pulvern besteht die gefahr, dass die Beschichtung im Kontaktbereich der Schrauben feinste Risse bekommt und so eindringendes Wasser mit all seinen Folgen begünstigt; Stichwort Unterrostung, die Gefahr ist beim Lack geringer.

    5. Beim Schweißen von Dünnblech einfach auf der Gegenseite ein 2mm dickes Kupferblech hinterlegen. Der Draht sticht nich durch und ein Teil der Wärme wird aufgenommen. Kupfer läßt sich nicht schweißen, es klebt nacher schlimmstenfalls am Blech. Deshalb achte ich darauf, dass das Blech an einer Ecke abgewinkelt ist an der ich es zum leichteren entfernen mit einer Zange fassen kann.

    6. Für solche Infos wohne ich für Dich am "falschen" Ende von Deutschland (ansonsten siehe vorherigen Beitrag)

    mit schraubenden Gruß vom Niederrhein


    Martin


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  • 5. Genau darin liegt die Problematik, dass zu viel Hitze am Blech ist, wenn Löcher beim schweißen entstehen. Hab zwar noch nie ein Kupferblech beim schweißen benötigt, werde jedoch deinen Tipp beim nächsten mal schweißen ebenfalls mal ausprobieren. ;):thumbup:

    Grüße aus dem Süden Deutschlands,


    Sven & :50:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Sven75 ()

  • Mit dem Trick habe ich meterlange Streifen in einem Kotflügel ausgewechselt (natürlich im Pilgerschrittverfahren) alles ohne Verzug

    mit schraubenden Gruß vom Niederrhein


    Martin


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  • Hallo,

    Das Mit dem Kupferblech ist ein sehr guter tipp den ich nur weiter empfehlen kann! Mit einem Drehteil aus Kupfer auf der Gegenseite kann man im Punktverfahren auch Grosse Löcher ca.6 bis 8mm ohne Probleme zuschweissen ohne das das Loch Grösser wird.Ich Hätte auch den Hinteren Bürtzel Komplett abgenommen (Schweisspunkte mit einem Schweisspunktbohrer aufbohren) von Rost befreit und wieder angepunktet.Hier setzt sich nämlich der Rost darunter!Der dann wenn neu gelackt ist nach einem jahr schöne Blasen Wirft.

    Gruss

    Matthias

  • Wenn es schon mal ab ist warum nicht gleich weglassen?

    mit schraubenden Gruß vom Niederrhein


    Martin


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