Beiträge von RV - 1978

    Mosche,

    auch wenn die Batterie im Fahrbetrieb eigentlich nicht gebracht wird, ist die dennoch wichtig. Sie nimmt die überschüssige Energie aus der Lichtmaschine auf. Wenn Die nicht da, oder nicht angeschlossen ist, wird diese Aufgabe von den Birnen übernommen, und das halten sie nicht lange aus.

    Auch der Überlast-Widerstand (4 Ohm) ist für diese Aufgabe gedacht, aber der alleine schafft das auch nicht; eigentlich soll der nur den Überschuß verbrennen, den durch nicht eingeschaltete Lichtanlage entsteht (siehe oben)


    Also neue Batterie rein, und dann sollte das Problem erledigt sein.

    Stuzig machen mich allerdings die 30V, die Du beschreibst. Gut möglich, daß da noch was anderes nicht in Ordnung ist. Gleichrichter wurde ja schon genannt. Solltes Du mal überprüfen.

    Nun, in D werden Kleinkrafträder bis 50ccm ja nicht angemeldet, sondern lediglich versichert. Der TÜV ist damit erstmal außen vor. Der ein oder andere Vesicherer wird Dir die RV auch mit den österreichischen Papieren versichern, sprich Dir ein Versicherungskenneichen geben. - Der will ja nur eine Versicherung verkaufen...

    Für den Fall einer Kontrolle duch die Rennleitung brauchst Du aber natürlich eine ABE. Die bekommst Du, wie oben schon mehrfach geschrieben, bei Suzuki.

    Im Zweifel kann Dir der auch sagen was Du ändern musst (Übersetztung, ...), damit Deine RV auch der ABE entspricht.


    Gruß,

    :] Robby

    masse geht übers lenkkopflager.


    Im Prinzip ja, allerdings ist der Weg dahin bei der Kontrollleuchte recht abenteuerlich.
    Die Kontrollleuchte für den Blinker hat ja keinen eigenen Masseanschluss, sodern nur die zwei Zuleitungen, die von den Blinkerkabelsträngen für links und rechts kommen.
    Ich nehme mal an, das ist das, worüber sich Tom gewundert hat.
    Die Masseverbindung kommt in diesem speziellen Fall von dem Blinkerstrang, der gerade nicht aktiv ist.
    Also Blinker links ist geschaltet und blinkt -> Masse kommt über den Blinkerstrang für die rechten Blinker durch die Blinkerbrinen auf deren Masseverbindung (die bei den vorderen Blinkern über das Lenkkopflager geht).


    so long,
    Gruß
    :] Robby

    ...Blinker ,Hupe,Bremslicht,Blinkerkontrollleuchte ,Neutralleuchte haben den Saft allesammt von der Batterie


    Solange der Motor, und damit die Lichtmaschine nicht läuft ist das richtig. Es hängt alles am Stromkreis der Batterie.
    Aber ist die Lichtmachine in Betrieb, speist sie Strom in diesen Kreis ein. In diesem Fall ist die Lichmaschine die stärkere Quelle, und versogt alle Verbraucher; nicht nur die oben genannten, sondern auch die Batterie. Diese wird ja bei und durch die Versorgung der Lichtmaschine geladen. Sie ist in diesem Fall daher auch Verbraucher, und nicht mehr Quelle.


    Man könnte auch die RV (sowie alle anderen Fahrzeuge auch) ohne Batterie betreiben, wenn die Lichtmaschine arbeitet.
    (Für die, die das Widererwarten ausprobieren wollen, anstelle der Batterie sollte dann ein geeignter Widerstand eingestzt werden, der die Last der LiMa aufnehmen kann, die sonst von der Batterie abgenommen wird.)


    Beim Frontscheinwerfer ist es tatsächlich ein bisschen anders. Der hängt nicht am "Batterie-Kreis", sondern wird ohne Umwege direkt aus der Lichtmaschie versorgt.


    So long,
    Gruß,
    :] Robby

    Ich habe mich heute, motiviert durch dieses Thema, selber mal wieder mit den Blinkern befasst.
    Zunächstmal muß ich hier mal meine Aussage revidieren: Widerstand zwischen Bilkerfassung (+) und Masse ist normal und in Ordnung.
    Habe festgestellt, daß ich an meiner da auch Widersatand messe (etwa 1.5 Ohm), und nach ein bisschen recherche bin ich auch darauf gekommen warum:
    An den Blinkerleitungen hängen ja immer Birnen dran, die natürlich einen Widerstand gegen Masse bilden. Damit ist es selbstverständlich, daß wenn nur eine Birne raus genommen wird, zwischen den Kontakten des Blinkergehäuse wegen der anders Birnen im Stromkreis Widerstand zu messen ist.
    Unendlicher Widerstand sollte also nur anliegen, wenn alle Birnen der betroffenen Seite + Kontrollleuchte entfernt sind.


    Das hift Tom natürlich nur bedingt weiter...
    Tom, gehen Deine Blinker wirklich garnicht? Nicht mal ein kurzes glimmen, was auch nur bei entferntem Blinkerglas zu sehen ist?


    Ich habe heute auch endlich mal ein elektrischen Relais verbaut, der Unterschied ist schon gewaltig, aber immer noch nicht überwältigend. Immerhin kann man mich jetzt wenigstens schon bei Dämmerung blinken sehen. War bisher nur nachts möglich.
    Ich werde es jetzt noch mit 10W Birnen versuchen. Mal sehen wie das wird.
    Wenn doch irgenwas ankommt empfehle ich Dir diesen Schritt auch zu tun. Ansonsten erstmal weiter nach dem Fehler suchen...



    Bei laufendem Motor holen sich alle Verbraucher Strom von der Lichmaschine, aber eine frische Batterie ist auf jeden Fall eine Empfehlung.
    Modellbauakkus sind auf jeden Fall eine Möglichkeit, sind allerdings mit der benötigten Kapazität von min. 4Ah recht teuer.
    Ich verwende zur Zeit den Bleiakku von Conrad mit 4,5Ah. Bin bislang voll zufreiden. Ist insgesamt etwas kompakter als die Originalbatterie, und vorallem muß man nicht mit Säure rumsauen. Sie ist zwar ein paar Milimeter höher als das Original, man kann aber immer noch den originalen Halteriehmen verwenden (man sollte bloß die Kontakte nach aussen biegen).


    So, genung für heute.
    Gruß
    :] Robby

    ... an allen Blinkern konnte ich bei ausgeschalteter Zündung an den Blinklampenzuleitungen einen Widerstand messen...


    Den Widerstand hast Du gegen Masse gemessen nehme ich an. Da sollte eigentlich kein Durchgang sein (unendlicher Widerstand). Dann liegst Du mit Kurzschluss auf Masse wohl richitg.
    Da hilft wohl nur die betroffenen Kabel und Komponenten mit dem Multimeter nach der Kurzschlussstelle ab zu suchen.


    Gleichrichter vor Blinkerkontrolleuchte kenne ich nicht, bzw. sind in meinem Schaltplan nicht vorhanden. Welchen Schaltplan hast Du?


    Gruß
    :] Robby

    Hi Tom,


    ja die Elektrik der RV50 ist immer so eine Sache. Es gibt durchaus gute Gründe warum man vom 6V Bordnetz auf 12V gegangen ist, und derzeit 24V oder sogar 48V Systeme angestebt werden - zumindest bei 4-Rad-Fahrzeugen.


    Massefehler ist eine der wahrscheinlichen Ursachen, aber nicht die einzig mögliche Fehlerquelle.


    Versorge uns doch mit noch ein paar weiteren Informationen, dann wird das Helfen leichter.


    Die erste Frage, auch wenn wahrscheinlich überflüssig: Sind die Blinker-Birnen i.O.?
    Du sagst, es blinkt nur die Neutral-Leuchte. Geht diese denn an, wenn Du im Leerlauf bist? Ist vielleicht auch eine überflüssige Frage, aber wir kennen halt den generellen Zustand Deiner Elektrik nicht - es könnte ja auch sein, daß die Blinkerkontrollleute versehendlich da steckt, wo eigentlich die Neutralleuchte sein sollte, und umgekehrt. Soll bei Scheunenfunden schon vorgekommen sein...


    Nächste Frage: Blinkt tatsächlich Dein Rücklicht, also an-aus-an-aus-..., oder geht es nur mit dem Blinker mit, also an-dunkler-an-dunkler-...?
    Letzteres wäre nicht sooo ungewöhnlich, da das Blinkerreilais recht viel Leistung zieht, und daher andere Verbraucher wie eben das Rücklicht entsprechend weniger zur Verfügung haben (6V-Bordnetz halt).


    Hast Du Deine Beobachtungen im reinen Batterie-Betrieb (Motor aus), oder bei LiMa Versorgung (Motor an) gemacht?
    Wie verhält sich der Frontscheinwerfer beim Blinken?


    Soweit erstmal mein Input, wenn auch mehr Fragen als Antworten...


    Gruß
    :] Robby


    PS: Eine Klingel war früher serienmäßig, bevor die Susi eine Hupe bekommen hat...

    Wie wäre es denn mit einer "Ausfahrt zum Frühlingsanfang"?
    Der wäre am 20. März.
    Damit wir etwas Zeit haben bietet sich eher ein Wochenend-Tag an. Das wäre dann entweder kurz davor: 18. oder 19., oder eben 25. bzw. 26.


    Als Route könnte ich mir was Richtung Wetterau, dann über Köppern -> Saalburg -> Schmitten -> Königstein vorstellen...
    (Die Straße Hohemrak -> Feldberg finde ich nicht soo spannend)


    Interesse?


    Gruß
    :] Robby

    Ja, das sind gebrauchte, hat er ja auch dazu geschrieben.
    Ich fürchte originale neue wird man nicht mehr ohne Weiteres bekommen.


    Gruß
    Robby

    Hi,
    habe sie von Harald Schmid (Haralds-Oldieshop.de) für 47,60 bekommen. LINK


    Falls Du den Shop noch nicht kennst, loht sich das stöbern. Er hat noch einiges mehr für die RV... (nein, ich bekommen keine Prozente für Werbung :D)


    Gruß,
    :] Robby

    So, habe die neue Pumpe am Freitag eingebaut, und bin seit dem rund 50km, verteilt auf mehrere Touren gefahren.
    Resultat: Normaler Ölverbrauch, kein Qualmen nach dem Starten, kein Tropfen im Stand. Ergo: Problem behoben.


    Bei mir war es also tarsächlich die defekte Ölpumpe.


    @1973, hast Du einen Nachbau, oder eine originale Mikuni Pumpe als Ersatz?
    Das teilsyntetische Liqui Moli verwende ich meistens auch, und hatte nie Probleme damit, daß es nicht richtig verbrennt. Daran sollte es eigentlich nicht liegen.
    Allerdings besagen die meisten Empfehlungen mineralische Öl zu verwenden.


    So long, Gruß
    :] Robby

    Hi,
    ja auch bei mir es frisches Öl,
    und ja, nach längerer Standzeit (von Dezember bis März) ist dann auch der Öltank leer.



    Habe soeben die Ersatzpumpe erhalten. Sie ist zwar noch nicht eingebaut, aber so viel kann ich schon mal sagen:
    Bei der alten Pumpe konnte man, wenn man lange genug das Pumpenrad gedreht hat, in die Einlassöffung reinpusten, und es kam ohne nennenswerten Widersatnd aus den Auslassöffnungen wieder raus. (drehte man dann weiter am Pumpenrad, war kein Durchfluss mehr, und noch weiter dann kam er wieder...)


    Bei der neuen Pumpe gibt es das nicht. Hier ist der Durchlass immer dicht, egal wie viel ich am Pumpenrad drehe.
    Ich könnte mir vorstellen, daß die alte Pumpe also tatsächlich defekt ist.
    Oder die neue ist einfach verstopft X/, glaube ich aber nicht.
    Nach WHB liegt die Fördermenge bei rund 10ccm (=10ml, also ein halbes Schnapsglas) pro Stunde. Das ist recht wenig, und wenn der Durchlass zeitweise komplett offen ist, müsste innerhalb einer Stunde wesentlich mehr durchlaufen.
    (ist ja aktuell auch so. Auf 10km frisst die Kleine den halben Öltank leer)


    Ich werde die neue Pumpe die Tage mal einbauen, dann weiß ich mehr, und werde berichten.


    @1973, was hast Du für eine "neue" Pumpe? Eine wirklich neue, oder eine "gute gebrauchte". Falls es eine gebrauchte, besteht natürlich die Möglichkeit, daß die genauso defekt ist, wie deine erste. Es scheint ja doch häufiger vorzukommen als man denkt, daß die Dinger kaputt gehen.


    So long, Gruß,
    :] Robby

    Moin zusammen,


    nach langer Stille meinerseits im RV-Forum melde ich mich auch mal wieder zu Wort.


    Zunächst mal: Ich kann leider keine Lösung für das Problem anbieten, möchte mich aber mal an das Thema mit anhängen, da ich aktuell das gleiche Problem habe,
    und wie ich der Suche entnehmen könnte, bin ich da auch nicht der Einzige.


    Mein Problem im Detail: Wie beim 73er, Nachtropfen im Stand, und zusätzlich massiver Ölverbrauch während der Fahrt.
    Fast nicht nötig zu erwähnen: Die Pumpe ist ordentlich eingestellt.


    Ich versuche erstmal die Fakten zusammen zu tragen, die ich bisher gesammelt habe:


    Die Einstellung der Ölpumpe regelt die Fördermenge, abhänig der Gaszugstellung bzw. der Drosselöffung im Vergaser.
    Je nach Stellung des Steuerhelbels kann der Kolben in der Pumpe mehr oder weniger Öl mit einem "Hub" fördern.
    Darüberhinaus ist die Fördermenge abhängig von der Motordrehzahl. --> Logo, desto schneller die Pumpe dreht, desto schneller wird auch Öl gefördert.


    Soweit so gut, aber wenn der Motor nicht läuft, kann eigentlich gar kein Öl gefördert werden, da die Pumpe ja nur bei laufendem Motor arbeitet.
    Läuft dennoch Öl im Ruhezustand in den Vergaser, schein ja das Öl vom Öltank einfach nur (schwerkraftbedingt) durchzusickern.


    Nachdem ich die Pumpe mal zerlegt habe, habe ich festgestellt, daß je nach Stellung des (ich nenne es mal Pumpenrad, also das Rad was durch den Motor angetrieben wird, und für die eignetliche Förderung zuständig ist) Öl vom Einlass zu den 2 Auslässen durchfließen kann, oder eben nicht.
    Ich frage mich also wie sichergestellt werden kann, daß die Pumpe in der "zu" Stellung stehen bleibt, wenn man den Motor abstellt. Oder lässt sich das nicht sicherstellen, und es bleibt Glückssache.
    Das mit der Glückssache kann ich mir fast nicht vorstellen, da meine RV dieses Problem erst seit ein paar Monaten hat, und zwar seit dem dauerhaft.


    Alles in allem erschien mir die Pumpe in Ordnung, aber evtl. habe ich etwas übersehen... Möglicherweise darft die Pumpe garnicht Öl durchfließen lassen, zumindest nicht unbegrenzt, sondern nur eine bestimmte Menge.
    Das würde auch erklären, warum sie während der Fahrt so viel Öl "frisst".
    Wenn dem so ist, ist wohl einfach die Pumpe defekt.
    Ich habe daher mal Ersatz bestellt. Sobald sie da ist, werde ich berichten, ob ich einen Unterschied feststellen kann, und ob das Tropfen im Stand damit abgestellt ist.
    Wenn nicht, geht die Suche weiter :S


    Noch eine Randbemerkung: Mit dickerem Öl ist das Problem weniger groß als mit dünnem Racing Öl.


    So long, Gruß
    :] Robby

    Prüf erstmal die Birnen, ich vermute die sind alle hin.
    Dieser Totalausfall aller Birnen ist nicht selten und tritt meistens dann auf, wenn der Überlastwiderstand defekt, oder nicht mehr vorhanden ist.
    Daß das Bremslicht diesen Kollaps oft überlebt, oder als letztes den Geist auf gibt, hat folgende Gründe:
    1. Es ist relativ selten im Einsatz (bei mir zumindest :rolleyes: ) und wenn dann nur recht kurz.
    2. Da es ja besonders hell sein muß hat es auch eine hohe Leistungsaufnahme (Watt), hält also etwas länger die Überspannung aus.


    Das wäre zumindest EiNE mögliche Diagnose...
    Hatten wir hier schon öfter. Über die Suche (Widerstand o.Ä.) müsste sich zu dem Thema einiges finden lassen - Lage des Widerstands, möglicher Ersatz (z.B. von Conrad) etc.
    Schaltpläne gibt's wie didi ja schon erwäht hat auf schmudkes www.rv50.de


    Die Lichtmaschine kann man wohl ausschließen, schließlich läuft das MöffMöff ja noch. Ohne Strom kein Zündfunke.


    Gruß
    :] Robby

    Zwar etwas verspätet, aber auch von mir ein herzliches Willkommen aus Frankfurt nach Frankfurt.
    Wenn Die mal eine grüne nicht-metallic RV50 über den Weg fährt, bin ich das.


    Gruß
    :] Robby


    PS: Gemein, ich habe bei Best Woscht noch nie ein Kompliment für meine RV bekommen.

    Hallo RV50-Cruiser,


    warum die RV jahrelang ohne Widerstand ohne Probleme funktioniert und auf einmal alle Birnen durchbrennen kann ich Dir leider auch nicht sagen, ich weiß nur das sowas vorkommt.
    Fakt ist: Der Widerstand ist nötig, und wenn er nicht drin ist, solltest Du einen einbauen. Der von Conrad mit der Art.-Nr. 423084 - 62 wäre eine Möglichkeit. Den Schaltplan zum richtigen verdrahten und viele weitere Nützliche Tipps findest Du auf Schmudkes www.rv50.de (aber das weißt Du ja sicher schon).


    Der Widerstand nimmt den überproduzierten Strom der LiMa auf und wandelt ihn in Wärme um. Ist der Widerstand nicht vorhanden wird diese Aufgabe unfreiwillig von den Birnen und anderen el. Bauteilen übernommen. Resultat: Birne brennt durch.


    Gruß
    :] Robby