Bezugsquelle für Benzinhahndichtung RV50/125gesucht

  • Guten Tach

    Es gibt für die RV50 verschiedene Dichtungen.

    Ich hatte vor Jahren mal eine bei Ebay gekauft. Entweder war das bei Harald's Oldie Shop oder Melli's (da fällt mir der Name nich mehr ein).


    Die war aber sehr hart, nach dem Einbau sind die kleinen Überstände direkt abgescherrt worden. Konnte der Verkäufer gar nicht glauben. Hab ihm Fotos von den Benzinhahnteile geschickt das da keine Kanten oder so dran sind. Kan noch nicht mal Ersatz.

    Wer später bremst is länger schnell  :thumbup:
    Fehlende Leistung wird durch wahnsinnige Fahrweise kompensiert 8o

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    Hallo

    Es gibt einen Vergleichbaren von Honda.Ca 0,7mm Kleiner im Durchmesser.

    Gruß Matthias

    Edited once, last by Twins (April 14, 2026 at 4:12 PM).

  • Moin,

    danke für den Hinweis. Ich habe aber nur wenig Lust, 30€ für eine Dichtung auszugeben, die sich beim heutigen Sprit dann nach einem oder 2 Jahren wieder aufgelöst hat. Ich werde das mit den genannten Dichtungen mal testen. Allerdings habe ich das zum Anlass genommen, mir jetzt endlich einen Laser zu bestellen. Ich werde mir die damit dann selbst schnitzen. Mal schauen.

    Und nein, der Laser ist nicht nur dafür ^^. Aber manchmal braucht es halt einen Anlass....

    Gruß

    Dirk

    Edited once, last by DISA (April 14, 2026 at 6:55 AM).

  • Kork ist nicht die schlechteste Idee. Bei dem Müll was an Gummidichtungen geliefert wird, entweder hart oder selbstauflösend, würde ich das probieren.

  • DISA

    das erste Angebt umfasst 2 Dichtscheiben und ob das Originalware ist, wie das Bild suggerieren will ist fraglich, wenn man das Herkunftsland betrachtet.

    Andererseits, warum sollten die Reprudukzenten extra ungeeignetes Material aussuchen, wo heute doch fast alle Dichtungen im Kraftstoffsystem mit der E-Plörre zu kämpfen haben :/

    eine weiter Überlegung ist, einfach Super+ zu tanken, da sollte keine Alkoholbeimengung drin sein, der Mehrpreis dürfte bei Verbrauch einer RV zu verschmerzen sein

    firefighter

    Kork wäre ein Versuch wert, da die Korkdichtungen aber nicht aus dem Vollen geshnitzt werden, sollen man nicht all zu sehr entäuscht sein, wenn das verwendte Bindemittel die Korkteile unter E-Einfluss nicht mehr zusammen hält=O

    momentan scheint es eine try and error Situation bezüglich der Haltbarkeit von Benzinhahndichtung zu geben:(

    Hätte ich zur Zeit dieses Problem, würde ich es erstmal mit dem Doppelpack versuchen, bevor ich mir teures Equipment zulege von dessen Erfolg ich nicht sicher bin.
    beim Lasern z. B. sehe ich Probleme mit den Wülsten um die Durchlässe.
    Da wäre die Frage an die 3D-Druckexperten, ob es ein Filament gibt, das Eigenschaften ähnlich wie die von Gummi besitzt

    Gruß aus dem Münsterland

    Martin

    :125::125::50: und eine 90er

    "Die Mehr-Spaß-Maschine"(n) - Suzuki März 1978

    "Wenn du nicht reparieren kannst was kaputt ist wirst du verrückt" - Mad Max, Fury Road

    *der einfachste Weg an einem (auch virtuellen) Stammtisch positiv wahrgenommen zu werden ist es, ein freundliches Hallo in die Runde zu werfen

  • Moin Martin,

    wie ich schon schrob, ich kaufe mir so ein Teil nicht für eine Benzinhahndichtung.Das wäre doch leicht übers Ziel hinaus. Ich habe da schon noch einige andere Anwendungen.

    Zur Qualität des Gummis: Da sind in den letzten Jahren immer mehr Zuschlagstoffe in der Produktion verboten worden. Die Qualität hat also allgemein stark nachgelassen. Der immer weiter steigende Alkoholanteil im Kraftstoff gibt dem Zeug dann den Rest.

    Zum Kork: der ist mit PU gebunden. Das ist eine Dichtungsplatte von Elring. Die geben volle Kraftstoffbeständigkeit an. Die Wülste wie bei den Originalen gibt es da nicht. Kommt halt auf den Versuch an. Obwohl mir da auch schon ein Versuch vorschwebt, wie man sich dem Original annähern kann. Das Zeug ist nicht billig, aber ich habe da noch diverse andere Anwendungen, wofür ich das brauchen kann.

    Selber drucken: Ja, es gibt da TPU. Das ist ein sehr flexibler, hoch reißfester Kunststoff, der auch kraftstoffresistent ist. Allerdings hast du beim FDM-Druck immer das Problem der Porosität. Da sickert immer ganz minimal was durch. Auch lassen sich diese Wülste selbst bei Schichtdicken von 0.08mm (kleiner geht kaum) durch die Schichtung nicht ausreichend vernünftig darstellen. Am Ende hast du im direkten Kontakt mit Hahn und Gehäuse dann nur minimale Auflageflächen.

    Gruß

    Dirk