Posts by RV Trio

    Hallo,

    Die Scheibe ist zumindest bei den Frühen Modellen und bei der Rv75 Original und ist Warscheilich zur Drosselung des luftstromes.Du hast ja bis zum Lufzfiltergehaüse eine Grosse Kammer.

    Devinitiv nimmt sie mit Der Scheibe besser Gas an.

    Gruß Matthias


    Hallo Trio,

    dann wäre es doch sinnvoll denn Durchmesser auf Größe des Ansaugtrakts zu bringen, in meinem Fall 14mm, somit hätte ich eine gleichbleibende Luftsäule.


    Gruß Larry :50:


    Hallo,

    Ich vermute das sie durch die Scheibe besser gas annimmt von unten herraus.

    Zumindest ist es bei der Autoclutch so.

    Nach oben bringt die Scheibe keine Drosselung.

    Hallo Matthias


    Vielleicht ist bei der Autoclutch und der RV75 ein besseres Durchzugsvermögen von unten heraus erwünscht.

    Die Autoclutch hat nur drei Gänge. Da fällt die Drehzahl nach dem Schalten weiter ab als bei einem Viergang Getriebe.

    Die RV75 hat einen Drehschieber Motor. Drehschieber Motoren sind auch nicht gerade bekannt für Bissigkeit aus dem Drehzahlkeller.

    Sind die Scheiben bei Autoclutch und RV75 identisch? Welchen Durchmesser hat die Bohrung?


    Hallo Larry

    Was meinst du? Den Bohrungsdurchmesser in der Scheibe?

    Rein gefühlsmäßig würde ich da mit Durchmessern zwischen 15 und 18mm zu experimentieren beginnen.

    Wichtig ist auf jeden Fall den Entlüftungsschlauch ( ich meine nicht den kleinen Ablassschlauch unten ) vom Vergaser nach aussen zu legen.

    Bei aussenliegenden Vergasern ist es egal. Aber in der Kammer in der sich der Vergaser befindet entsteht je nach Drehzahl, Schieberstellung ( und z.B. auch dieser Scheibe ) ein unterschiedlich großer Unterdruck.

    Ist die Entlüftung offen, dann wirkt sich dieser Unterdruck auch in der Schwimmerkammer aus und verändert den Spritlevel.

    Manche haben diesen Schlauch gar nicht dran und wundern sich dann das sie ihre Kiste nicht ordentlich abgestimmt bekommen.


    Gruß Trio

    Sobald die Bohrung in der Scheibe größer oder gleich groß wie der Vergaserdurchmesser ist, drosselt sie auch nicht die Leistung.

    Sie verändert je nach Position im Ansaugtrakt und Durchmesser des Loches die Schwingung der Luftsäule.

    Quasi die Resonanz im Ansaugtrakt.

    Ähnlich dem Prallblech im Auspuff, das die Schwingung der Abgassäule beeinflusst


    Gruß Trio

    mash211

    Das ist eine ganz einfache Rechnung.

    Ein Übermaßkolben hat in der Regel 5 Zehntel mehr Durchmesser.


    Um bei der RV90 von 88ccm auf 95,5cc zu kommen muss die vorhandene Bohrung von 50mm auf 52mm erweitert werden. Am Hub von 45mm ändert sich ja nichts.

    Bei einer 52er Bohrung braucht man einen Kolben im 4. Übermaß.

    Verbleibende Wandstärke der Büchse: 2mm.



    Um bei der RV50 von 49ccm auf 60ccm zu kommen muss die Bohrung von 41mm auf 45mm erweitert werden.

    Am deutlich geringeren Hub von 37,8mm ändert sich ebenfalls nichts.

    Und bei einer 45er Bohrung brauche ich einen Kolben im 8. Übermaß.

    Verbleibende Wandstärke der Büchse: Ebenfalls 2mm.


    Übermaßkolben vom Hersteller gehen in der Regel nur bis zum zweiten oder dritten Übermaß.

    Alles andere sind entweder Sonderanfertigungen oder von anderen Modellen/ Marken verwendete Kolben.


    Gruß Trio

    @ Mash und Lampi


    Ich habe nie gesagt das es nicht geht.

    Ich wollte lediglich damit feststellen das bei 52mm wohl das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

    Das wäre dann das 4. Übermaß.

    Hat man da mal einen Fresser war es das. Dann braucht man einen neuen Zylinder oder wenigstens eine neue Laufbüchse.

    So etwas bietet sich an wenn man bereits im dritten Übermaß ist.

    Wenn ein Zylinder noch die originale 50er Bohrung hat würde ich es mir drei mal überlegen.


    Und falls es jemand doch machen will, würde ich raten vorher und hinterher die Position der Kanalfenster auszumessen.

    Das gilt besonders für die Oberkante des hinteren, geteilten Überströmkanals und des Auslasses.

    Die seitlichen Überströmer münden an der Oberkante im rechten Winkel in den Zylinder. Daran ändert sich auch nach dem Ausschleifen nichts.

    Der hintere Überströmer zeigt schräg nach oben. Hab jetzt nicht im Kopf in welchem Winkel.

    Das ist wichtig für die Spülung.

    Je weiter der Zylinder ausgeschliffen wird, desto weiter wandert die Oberkante dieser Schräge logischerweise nach unten. Das hat zur Folge das der Kolben in Richtung UT den Kanal später freigibt.

    Der Auslasskanal geht ab der Oberkante nur minimal schräg nach unten. ( bei der RV50 ist das krasser )

    Trotzdem sollte man auch hier nachmessen und evtl. nacharbeiten, wenn die Oberkante bedingt durch das Ausschleifen des Zylinders weiter als , sagen wir mal 5 Zehntel, nach unten gewandert ist.

    Den Kopf würde ich auf jeden Fall anpassen, da die Quetschkante bei der 90er auslassseitig sowieso schon recht eng ist.


    Gruß Trio

    @ Lampi


    Es sind 7,5 ccm mehr. Die RV 90 hat original nur 88 ccm. Steht auch seitlich am Zylinder zwischen den Kühlrippen.


    Ich könnte mir gut vorstellen das die Kolben für die A 100 gedacht waren.

    Die hat original nämlich den gleichen Kolben wie die RV 90.

    Allerdings hat die Kurbelwelle der A100 50 mm Hub statt 45mm bei der 90er.

    UND:

    Der Zylinder der A 100 hat keine Laufbüchse, sondern ist komplett aus Grauguss.


    Gruß Trio

    Bei 52er Bohrung komme ich nur auf 95,5 ccm.

    Die Laufbüchse hat dann aber nur noch 2mm Wandstärke.


    Gruß Trio

    RV 125 in Oldtimer Praxis



    Lang ist es her.


    Aber wie schon geschrieben, hab ich vieles von dem was da steht, in dieser Form so nicht gesagt.

    Da wurde wohl alles ziemlich zusammengekürzt um es auf den paar Seiten unterzubringen.

    Aber was soll's?


    Gruß Trio

    Ist doch ein Auspuff für 4 Takter.

    Kann mir nicht vorstellen, das die gut läuft.

    Aber der Motor ist interessant. Laut Angabe ein 4-Gang.

    Scheint aber ein Drehschieber wie in der AC50 zu sein. Der hatte aber 5 Gänge.

    Wo hatte Suzuki einen 4 Gang Drehschiebermotor mit 50 Kubik drin?


    Gruß Trio

    Schön zu lesen, das es doch noch Leute gibt, die sich trauen den Mainstream zu hinterfragen und sich informieren.

    Man bedenke auch, das die Antarktis mal grün war. Und da hing der Mensch noch in den Bäumen rum.

    Und als die Wikinger in Grönland siedelten, war es wesentlich wärmer als heute.

    Das Land war viel fruchtbarer und das Eis weiter im Inland als heute.

    Es wurde ja nicht umsonst Grön( Grün ) land genannt,

    Es gab Anfang der neunziger mal eine Studie, von der man heute nichts mehr hört. ( warum wohl )

    Die besagte etwa folgendes:

    Auf der Erde gibt es zur Zeit etwa 600 tätige Vulkane, Fumarolen, Spalten, etc. Sowohl unter als auch über Wasser.

    Alle stoßen die verschiedensten Sachen aus. Das meiste davon nicht gerade gesund.

    Die Summe dieser Schadstoffe, Gase ( auch Co2 ) etc. EINES Jahres, ist höher als alles was der Mensch seit beginn der Industrialisierung in die Atmoshäre geblasen hat.

    Man braucht ja nur mal recherchieren wie viele Tonnen Co2 bei den Vulkanausbrüchen der letzten Jahrzehnte entwichen sind.

    Vom Feinstaub gar nicht zu reden.

    Da könnten wir alle mit uralten Dieseln bis an unser Lebensende Vollgas fahren.

    Gruß Trio

    80% von denen ist es scheißegal wofür sie demonstrieren. Für diese Sorte Menschen ist dabei sein alles.

    Die restlichen 20% sehen alles durch die Großstadtbrille und plappern alles nach was in den Medien verbreitet wird ohne selbst das Gehirn einzuschalten um manche Dinge zu hinterfragen.

    An dem was momentan abläuft verdienen sich wieder einige wenige dumm und dämlich.

    Viel schlimmer als die sogenannte globale Erwärmung ist die globale Verblödung.

    Denkt an meine Worte:

    Irgendwann im nächsten Jahrzehnt kommt das Verbot für Zweitakter. Und da wird auch der Bestandsschutz nichts helfen.

    Die wollen ja sogar Benzinrasenmäher verbieten.

    Jeder von uns hat dann nutzlosen Museumsschrott in der Garage stehen.

    Der eine mehr, der andere weniger.


    Gruß Trio

    Bei der Umstellung auf bleifreies Benzin in Deutschland/Europa liefen noch jede Menge Fahrzeuge herum ( meist europäischer Herstellung ), die keine gehärteten Ventilsitze hatten.

    Für diese Fahrzeuge ( Autos und Motorräder ) gab es die Empfehlung jedes dritte Mal bleihaltigen Kraftstoff zu tanken.

    Als der Bleisprit schließlich völlig von der Bildfläche verschwand kamen die sogenannten Bleiersatz Zusätze auf den Markt. Die sind aber wirklich nur für alte Viertakter interessant, die sich nicht auf harte Ventilsitze umrüsten lassen.

    Im Zweitakter sind sie völliger Nonsens und Geldverschwendung.

    Als die RV's in den 70gern nach Deutschland kamen hatte Japan längst keinen Bleisprit mehr. Ich weiß gar nicht ob die je einen hatten.

    Blei als Benzinzusatz wurde im zweiten Weltkrieg eingeführt um mehr Leistung aus den BMW Flugzeugmotoren rausholen zu können. Damals ging es um die Erhöhung der Oktanzahl. Heute gibt es da andere Mittelchen dafür.


    Gruß Trio